Noëlle Loosli

Mit Hunden zu Arbeiten, war schon immer meine Berufung. Seit ich denken kann, lebe ich mit Hunden zusammen und von jedem Begleiter habe ich viel gelernt.

Bereits zur Schulzeit war schon früh klar, dass ich mit Tieren arbeiten will. Ich habe verschiedene Praktika als Tierarztgehilfin besucht und ein einjähriges Praktikum als Tierpflegerin in einem Tierheim absolviert.

Seit dem Jahr 2010 habe ich eigene Hunde, mit denen ich meinen Erfahrungsschatz stetig weiterentwickeln konnte.
Zudem konnte ich in dieser Zeit durch Hundetraining, mit anderen Hunden verschiedener Rassen, schon viele Erfolge erzielen und habe Menschen mit Ihren Hunden näher zusammengebracht.
Sowohl bei der richtigen Auswahl, wie auch bei Zusammenführungen von mehreren Hunden, konnte ich erfolgreich beratend zur Seite stehen.

Im Jahr 2020 habe ich meinen Traum zum Beruf gemacht und das Hundezentrum Le-Na gegründet.

Durch regelmässige Ausbildungen und Fachliteraturen erweitere ich mein Wissen und Können, um Sie in allen Alltagssituationen und Bedürfnissen zu unterstützen.

Weiterbildung

Im Februar 2021 habe ich erfolgreich die Weiterbildung zum FBA Tierbetreuer  (Fachspezifische Berufsunabhängige Ausbildung) erfolgreich abgeschlossen.

Im Kurs habe ich das nötige Fachwissen erlernt, um eine Tierbetreuung bis max. 19 Plätzen oder eine gewerbsmässige Zucht zu führen. Die Ausbildung basiert auf dem offiziellen Bildungsplan für Tierpfleger/innen EFZ und wird von ausgewiesenen Referenten durchgeführt.

Zusätzlich zu den geforderten Themen, wurde auch vermittelt, wie man eine eigene Tierpension oder Zucht eröffnet.

Themen:
Anatomie
Genetik
Fortpflanzung
Welpenentwicklung
Verhalten
Lerntheorie
Erste Hilfe
Tierschutzrecht
Praktischer Tierschutz
Der Schritt in die Selbstständigkeit

Meine Philosophie

Hundetraining soll Bedürfnisse befriedigen. Das Bedürfnis der Gesellschaft, dass unsere Hunde „gehorsam“ sind und in der Öffentlichkeit nicht negativ auffallen. Die Bedürfnisse der Hundebesitzer, die zu ihren Hunden nicht nur eine gute Beziehung aufbauen möchten, sondern sich auch wünschen, ihre Hunde mit Leichtigkeit durch den Alltag zu begleiten …

… und vor allem, soll das Hundetraining die Bedürfnisse der Hunde befriedigen. Sie möchten, dass ihre Individualität erkennt und ihr Ausdrucksverhalten verstanden wird. Sie wünschen sich eine klare Kommunikation ihrer Menschen sowie genügend Zeit und Geduld um diese verstehen zu lernen. Sie lernen sehr gerne spielerisch und möchten – wie auch wir Menschen – Spass haben beim Training.

Mit Ruhe und Gelassenheit, Respekt, Geduld und Motivation arbeite ich mit dem Hund. Mit positiver Bestärkung wird ihm gezeigt, welches Verhalten wir uns von ihm wünschen.

Natürlich wird der Hund hin und wieder ein Verhalten zeigen, welches uns nicht gefällt. Dann ist es wichtig, dass wir Grenzen setzen und konsequent sind. Nie wird dem Hund Gewalt angetan oder ihm Angst eingejagt. Je nach Situation wird das Verhalten dann ignoriert oder umgelenkt. Positive Bestärkung hat also rein gar nichts damit zu tun, dem Hund keine Grenzen zu setzen.

Ich erarbeite für jedes Mensch-Hund-Team einen individuellen Trainingsplan, denn jeder Mensch und auch jeder Hund ist anders. Alle haben individuelle Stärken und Schwächen. Es ist völlig in Ordnung, wenn ein Hund ein oder mehrere Probleme hat. Egal wie jung oder alt, gross oder klein und egal ob vom Züchter oder aus dem Tierheim.

Verhaltensprobleme können sehr viele Ursachen haben. Es ist nicht korrekt, dass immer allein der Hundehalter für die Probleme verantwortlich ist. Es haben diverse Faktoren Einfluss auf das Verhalten des Hundes. Die Genetik und auch die vorherigen Erfahrungen können Einfluss haben auf das Verhalten in einer bestimmten Situation.